Klein

Miniature World

Beeindruckend: die Miniature World von Michael Paul Smith (via @CemB)

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Von Link Wray zu den Ramones

The Proto-Punk Timeline

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Vivian Maier

I didn’t know what ‘street photography’ was when I purchased them.
John Maloof

Vivian Maier – Her Discovered Work ist eine Sammlung wunderbarer Fotos der Chicagoanerin Vivian Maier (1926-2009), deren zehntausende Bilder umfassenden Nachlass John Maloof bei einer Auktion erstand und nun im Netz veröffentlicht.

(via Surfgarden)

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Links 8. Februar 2010

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Cthulhu-Führer

Cthulhu Monsters

S. Petersen’s Field Guide To Cthulhu Monsters: Teil 1 | Teil 2

(via The Cartoonist)

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That joke isn’t funny anymore

Die milde Schadenfreude beim Gebrauch von Scherzartikeln — abgelöst zunächst durch die Häme der Pannen-Videos, gefolgt vom Vergnügen an den gehässigen Urteilen der Castingshow-Volksgerichtshöfe. Ich bin mir sicher, den ehrenwerten Beruf des Scherzartikelvertreters gibt es nicht mehr.

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Stadtwappen

Das Stadtwappen wurde verliehen mit Wirkung vom 1. Juni 1959 durch Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung vom 9. Februar 1959. Beschreibung des Wappens (Blasonierung): »Im roten Schild ein rechtsgekehrter Weißer, mit Judenhut bedeckter Judenkopf.« (http://de.wikipedia.org/wiki/Judenburg#Wappen)

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Kochen

ich stelle einen topf mit reichlich wasser auf den gasherd, drehe voll auf und setze mich an den rechner zum e-mails-checken. nach ca. 30-40 minuten erkenne ich an den beschlagenen fenstern der tür dass das wasser kocht.

Super Kochblog: kochen mit schwadroneuse

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Spinne

Spinne

»Spinnen sind im Haus. Sie sind aus der Kälte hereingekommen. Sie wollen den Winter hier drin verbringen. Ich mache ihnen keinen Vorwurf daraus.«
(Richard Brautigan, »Spinnen sind im Haus«)

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Laizistisches Deutschland

»Man wolle den Namen Kippenberger ›nicht an exponierter Stelle‹ haben, fasst Bezirksbürgermeister Friedrich Roesner (Grüne) zusammen. Schließlich ist Kippenberger der umstrittene Schöpfer eines gekreuzigten Frosches. Dieser habe ›die religiösen Gefühle vieler Menschen verletzt‹, heißt es in einem Brief von Propst Andreas Coersmeier an Roesner.«

»Das ›U‹ hat eine Anschrift«

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Unglücklich

Unhappy Hipsters

Sehr schön: Unhappy Hipsters

(via @mauritzl)

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Landschaften aus Petersilie und Chilipulver

Strange Worlds © Matthew Albanese

Die Strange Worlds des Fotografen Matthew Albanese: »My work involves the construction of small-scale meticulously detailed models using various materials and objects to create emotive landscapes.«

(via habichleidervergessen)

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Bisher bester Kommentar zum iPad

»Yawn – Call me old fashioned but I’d rather go for a nice long walk in the sun with my kids than sit squinting at that that chrome – clad consumer turd.« Kommentar auf der Guardian-Website

(Via A., per Mail)

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»Electricidad«

Leuchtreklame

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Tippfehler

Zu den Titelseiten der Bild der letzten Tage (“Danke VW”, “Macht Hartz-IV faul?”) im Bildblog kein Wort. Vielleicht zuwenig Tippfehler? goncourt

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»Ducal«

Hotel Ducal

(Siehe auch ligneclaire/diesig)

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Kontraste

»Denkmale muss man kontrastieren, nicht kopieren«, sagt Oscar Niemeyer. Davon (übrigens auch gut auf Typographie anwendbar) haben die Verantwortlichen des Umbaus des Dortmunder »U« leider nie gehört, ist zu befürchten. Was hätte man bei der Ummantelung des Turms alles anstellen können? Und dann ist es am Ende wieder nur ein Bierkasten.

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Zeit

»Heim- und Netzwerkerei / Stehlen Dir deine schöne Zeit« singt uns ein kluger Cantante aus Norddeutschland im Lied gegen die pausenlose Kreativität. Woanders geht es in die entgegengesetzte Richtung: Blödsinn wie das Project52 (»The goal is to write at least 1 new article per week for 1 year.«) kann man wirklich nur hassen. Neben der Arbeit geht’s weiter mit Arbeit und Kreativsein. Immer machen, immer unter Druck, immer unbezahlt. Alles freiwillig. Was ist bloß aus der Faulheit geworden?

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Wall of fame

Allerlei an der Wand

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Vox

Vox-Icon Neulich hatte ich ja das Fehlen von Sound App für OS X betrauert, nun habe ich einen schönen Ersatz gefunden: Vox ist ein schlichter kleiner Musikplayer, der, wie es Programme dieser Art in der Regel tun, auf seine Oberfläche oder Icon gezogene Musikdateien wiedergibt. Andere Musikstücke eines Ordners werden sogar gleich mit abgespielt. Das Programm bietet zudem – wer das braucht – unterschiedliche Effekte wie Pitchen oder Reverb sowie einen Equalizer. Die Oberfläche lässt sich anpassen. Vox spielt verschiedenste Sound-Formate ab und kann auch exportieren.

Vox

Vox: The Lightweight Music App for Mac OS X (Freeware)

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Links 11. Dezember 2009

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Display

Ausschnitt Herman Miller Collection

Display Graphic Design Collection ist eine sehr schöne, liebevoll gemachte Sammlung von Designbüchern, -zeitschriften und -katalogen aus der Epoche des Mid-century modern, zusammengestellt von der amerikanischen Agentur Kind Company.

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Business

Auf den Unternehmens-Websites Zitate von Twain, Schopenhauer, Saint-Exupéry. In den Büroschränken Bücher über Coaching, Vertriebsmanagement und Sales Excellence.

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Erinnern

Wir werden uns dereinst sehnsüchtig an die Zeiten erinnern, in denen die CDU sowas keinen Plan vom Internet hatte. myhd

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Auswurf

Mein Macbook hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Es gibt zwar keinen Grund zur Klage, in letzter Zeit macht allerdings das Slot-in-Laufwerk zuweilen unangenehme Geräusche und will CDs und DVDs nicht mehr auswerfen. In Finder und Festplattendienstprogramm erscheint das Volume dann auch nicht mehr. Der gewitzte Nerd behilft sich in so einem Fall mit dem Aufruf des Terminals und der Eingabe von drutil eject.

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Türme

Guter Kommentar zu einem Artikel des »Freitag«:

[…] die Islam-Debatte in eine grundlegende Religionsdebatte umwandeln; es kommt mir nämlich durchaus nicht so vor, als sollten Humanisten für Religionsfreiheit eintreten, sondern für deren Abschaffung bzw. Auflösung in einer allgemeinen Weltanschaungsfreiheit auf humanistischer Grundlage. […] in der vermeintlichen Abwehr einer vermeintlich aufklärungsfeindlichen Religion lassen sich die Humanisten zunehmend hingebungsvoll vor die Karre des Kristentums spannen und scheinen gar nicht zu merken, dass damit ihre ureigensten Positionen wieder zur Disposition stehen.

Der reinste Irrsinn, dass im Jahre 2009 noch über Minarette und Kirchtürme gestritten wird. Es ist erschütternd, wieviel Raum diesem Unsinn eingeräumt wird. Dass bei der Diskussion um den Bau oder Nichtbau von Minaretten humanistische Argumente ganz am Rande stehen und nur zuschauen dürfen, spricht Bände.

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Links 9. Dezember 2009

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Tom

Mann mit Gewehr im Auto

Was ist denn das, werden Sie sich fragen. Hat man versucht, Ligne Claire den hochwertigen Content zu rauben? Haben Abmahnanwälte den bewaffneten Kampf aufgenommen? Nein – es dreht nur der Tomkruus einen neuen Film. Darin fährt er gemeinsam mit der Kammeronndias auf einem Motorrad durch die Stadt und wird von Halunken in Fahrzeugen verfolgt.

Der Schauspieleralltag muss übrigens sehr langweilig sein. Stundenlanges Rumsitzen und Warten, und dann brüllt einer Wir drehen! und dann fährt man fünfzehn Sekunden auf einem an einen Fahrzeug-Anhänger geschraubten Motorrad die Straße runter und dann sitzt man wieder stundenlang herum und wartet. Wird aber gut bezahlt, heißt es.

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Narcissus

Narcissus-Reisweinessig
O Wunderwelt asiatischer Lebensmittel-Verpackungen!

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SoundApp

Soundapp

SoundApp: mein liebstes Mac-Programm, das leider nie den Sprung auf OS X geschafft hat. Es würde ihm dort allerdings auch, wäre es weiterentwickelt worden, die Strenge seiner Oberfläche fehlen, das fast Wissenschaftliche. Sie erinnert, ebenso wie die Schallkurve im Icon, an die akademische Herkunft des MPEG-1 Audio Layer 3, an .edu-Domains amerikanischer Universitäten und Webadressen mit Tilde. Unter so einer Adresse findet man auch nach wie vor, seit fast zehn Jahren unverändert, die SoundApp HomePage.

Die zahlreichen, zum Teil skurrilen Dateiformate, die SoundApp abspielen und konvertieren konnte, taten dazu ihr Übriges. Dabei war das Programm ganz einfach zu benutzen, simple, bevor dieser Begriff Marketingjargon wurde: man zog Musik-Dateien oder Ordner in ein SoundApp-Fenster und spielte sie ab. Es gab keine »Mediathek«, wie man die heute übliche Musik-Archivierung im Stile pedantischer Buchhalter nennt.

Das User interface von OS X wäre zu verspielt für SoundApp. Überhaupt zeigt der Blick zurück auf OS 9, wie Apple bei der Gestaltung seiner Betriebssystem-Oberflächen seitdem nachgelassen hat. Auch bei Apple hat längst der schöne Schein Einzug gehalten, der Effekt, das Styling, das Hin und Her.

An die schlichte Eleganz der Platinum-Oberfläche, an die gestalterische Konsistenz der Systeme 8 und 9 (und 7) kam Apple nie mehr heran (übrigens ebensowenig wie an die Geschwindigkeit des Finders, der auch in der siebten Version von Mac OS X im Vergleich träge ist). Heute sieht Safari anders aus als iTunes und Quicktime wieder anders und jedes Jahr, mit jeder neuen Betriebssystemversion, werden Buttons und Scroll-Balken wieder verändert, nach Saisongeschmack.

Abstraktion ersetzte man durch fotorealistische Nachahmungen. Mit den metallischen, »gebürsteten« Oberflächen von Quicktime und Sherlock fing es noch unter dem alten OS 9 an. Eine Mode, die sich über Icongestaltung ins Webdesign fortsetzte – und überall dort stattfindet, wo Apples Gestaltung kopiert wird.

Es ist seltsam; je moderner die Technik, desto altmodischer ihre Symbole: kantige Telefonhörer, Kompasse, Briefmarken, klobige Mikrofone, Kladden, Tintenfässer, Glocken. Dinge, die nur benutzt, wer keinen Computer hat, die es nicht mehr oder nur noch selten gibt, aber offenbar gespeichert in einem kollektiven Gedächtnis.

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